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Neuer Lesestoff in der Bibliothek

17. Juli 2019

Leinsee Roman von Anne Reinecke

Karl ist der Sohn des berühmten Künstlerpaares Ada und August Stiegenhauer. Doch in der symbiotischen Beziehung seiner Eltern ist kein Platz für ihn. Unter falschem Namen verlebt er die Schulzeit in einem Internat - damit der Name der berühmten Eltern ihm keinen Nachteil bringt. Die Beziehung zu seinen Eltern ist frostig und irgendwann bricht sie ab.

Unter einem Pseudonym macht sich Karl in Berlin selbst einen Namen als Künstler. Ein Anruf aus Leinsee bringt jedoch sein Leben ins Wanken: Die Mutter ist an einem Hirntumor erkrankt, der Vater greift dem unvermeidlichen Ende und einem Leben ohne seine Frau vor und nimmt sich das Leben. Karl fährt an den Ort seiner Kindheit. Die Rückkehr bedeutet für ihn auch die Konfrontation mit dem Ruhm seiner Eltern und dem Leid, das dieser in seiner Kindheit brachte. Er nimmt an der Beerdigung seines Vaters teil. Kompliziert wird es, als seine Mutter, wider Erwarten nicht stirbt. Sie lebt, irgendwie weiter...Sie kann sich nicht mehr an ihren Sohn Karl erinnern. Sie verwechselt ihn mit seinem Vater, ihrem Mann. Sie überschüttet ihn mit Liebe und Aufmerksamkeit und es entspinnt sich ein Beziehungsgeflecht, in dessen Mitte Karl wie gelähmt hängenbleibt.
 

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